Ich bin seit 2022 staatlich geprüfte Psychologische Psychotherapeutin. Direkt nach der Approbation habe ich die Arbeit in unserer Praxis begonnen und seitdem das Team, die Patient*innen und nicht zuletzt die beiden Praxistherapiehunde Mocca und Willi schätzen gelernt.
Nichts steigert die Arbeitszufriedenheit so sehr wie regelmäßige Hundekuscheleinheiten!
Viel Erfahrung habe ich bei der Behandlung von affektiven Störungen (Depressionen und Bipolarität), Traumafolgestörungen, ADHS und Persönlichkeitsstörungen sowie der Begleitung von transidenten Menschen. Weniger Erfahrung habe ich in bei der Behandlung von Anorexie, psychotischen Störungen und Abhängigkeiten.
Bereits während der Ausbildung zur Psychotherapeutin habe ich mit Fortbildungen im Bereich der Dialektisch-Behavioralen Therapie begonnen, eine Therapiemethode zur Behandlung von Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, werde ich 2026 die offizielle Zertifizierung als DBT-Therapeutin erlangen.
Für eine entscheidende Grundlage meiner Arbeit halte ich die evidenzbasierte Psychotherapie, also das Arbeiten anhand des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstandes. Besonders gerne nutze ich die Methoden der Wertearbeit und der Ressourcenorientierung. Das bedeutet, die Perspektive der Patient*innen auf ihre eigenen Stärken zu schärfen und sie in die Lage zu versetzen, ihr Leben nach eigenen Werten zu gestalten.
Meine Patient*innen erkenne ich als Expert*innen ihres eigenen Lebens und Empfindens an und versuche daher auch, mich als Therapeutin im Laufe des Therapieprozesses unnötig zu machen (Hilfe zur Selbsthilfe). Dabei ist es mir wichtig, auch den sozialen und gesellschaftlichen Kontext der Patient*innen mit einzubeziehen. Es ist nachgewiesen, dass psychische Probleme zusätzlich von Lebensumständen wie Diskriminierungserfahrungen oder finanziellen Herausforderungen verstärkt werden. Die Verbesserung dieser Lebensumstände schwingt als begleitendes Ziel der Therapie immer mit.
In meiner therapeutischen Arbeit ist mir insbesondere wichtig, dass sich meine Patient*innen respektiert, verstanden und auf Augenhöhe fühlen. Ich bemühe mich, in den Sitzungen eine lockere und vertrauensvolle Atmosphäre herzustellen und mich selbst authentisch einzubringen.